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Allgemeine Information zu Slowenien 
Europa  Strasse-Distanzen-Ljubljana
 Wien 372, Graz 188,
 Kgfurt 207, Sbg 290, Linz 415
 München 413, FfM 807, Hann 1045
 Zürich 720
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Slowenien schematisch
Amtl. Bezeichnung : Republika Svenija, Kurzform Slovenija
Fläche : 20.253 km2 (etwa die Größe  vonSachsen-Anhalt)
Bevölkerungszahl : 1,99 Mio. Einwohner
Zeitzone : MEZ Sommerzeit (Mrz-Okt)
Hauptstadt Ljubljana (270.000Einw.)
Währung : 1 Tolar = 100 Stotin
Internat. Abk.: SIT Kfz-Kennzeichen SI
Infos zur Wirtschaft
Slowenien, heute als die Schweiz der MOE-Staaten bezeichnet, wies 1991, bei seiner Unabhängigkeit von der BR Jugoslawien, die typischen Merkmale einer Transformationskrise auf: das Zusammenbrechen alter Märkte, Inflation durch Preisliberalisierung, Arbeitslosigkeit, u. v .m. Doch hatte Slowenien eine gute wirtschaftliche Ausgangsbasis, da es Motor und Nettobeitragszahler im jugoslawischen Staatenverbund war. Die zentralisierte Kommandowirtschaft und die Abhängigkeit von der UdSSR waren nicht so stark ausgeprägt, und es hatte traditionell Zugang zu westlichen Märkten - kannte also die Anforderungen an ein modernes Management, was es prompt auf seine Wirtschaft umsetzte. Nach einer 4 Jahre andauernden Rezession von 1989 bis 1993 ging es stetig bergauf. Das BIP mit über 10.000 USD pro Kopf liegt weit über dem Tschechiens und Ungarns und ist mit Ländern wie Griechenland und Portugal vergleichbar.
Motor des Wachstums ist die Exportwirtschaft, was das Land auch anfällig für leichte Konjunkturabschwächungen seiner Handelspartner macht. Doch 2000 war ein hervorragendes Jahr mit einer Wachstumsrate von 11,6 % der Exporte in Realwerten (Exportpartner Nr. 1 ist Deutschland mit einem Anteil von knapp 31 %). Der Slowenische Tolar wurde 1995 konvertibel und ist eine der stärksten Währungen der Reformstaaten. Allerdings musste die Nationalbank im letzten Jahr einige Male Maßnahmen gegen seinen Wertverlust durchführen. Sorge macht den Fachleuten auch das verstärkte Leistungsbilanzdefizit, aufgrund verstärkter Kreditaufnahmen im Ausland, sowohl des Staates als auch der slowenischen Betriebe. Hier liegt ein entscheidender Unterschied zu anderen Transformationsstaaten, der geringe Zufluss von ausländischen Direktinvestitionen und Beteiligungen. Durch die Methoden des Management Buyout und Arbeitnehmerbeteiligungen sind slowenische Betriebe sozusagen unter sich geblieben. Viele Betrieb sind überschuldet und bräuchten dringend Auslandskapital. Dies ist auch ein bedeutender Kritikpunkt der EU, die ansonsten 14 Verhandlungskapitel zum Beitritt als abgeschlossen ansieht und Slowenien als Top-Beitrittskandidat betrachtet. Sonstige Schwachstellen: der langsame Prozess der Entstaatlichung (nur 55 % des BIP wird vom Privatsektor erwirtschaftet), Verzögerungen im Rechtssystem, fehlende Verwaltungsreformen, fehlendes Auslandskapital. Allerdings hatte Slowenien auch mit erheblichen politischen Wechseln 2000 zu tun. Die im Dezember 2000 eingesetzte Regierung Drnovšek hat sich die Beseitigung dieser Kritikpunkte zur Aufgabe gemacht.
Grundsätzlich geht der Wachstumsmotor auch in Slowenien von der kleinen und mittelgroßen Betrieben aus. Vorausgesetzt, die Strukturreformen werden verstärkt betrieben und die Stabilitätspolitik fortgesetzt, rechnen Wirtschaftsfachleute mit weiteren Wachstumsraten zwischen 4 und 5 % in der Zukunft.
BIP-Wachstum
1996 
1997 
1998 
1999
2000
2001
2002
2003
3,5%
4,6%
3,8%
5,2%
4,8%
3,0%
3,3%
3%
BIP/Einwohner 2003 in EUR...10.500
Infationsrate 2002 :  7,7%   Arbeitslosenrate :  6,2%
Infationsrate 2003 :  8,6%   Arbeitslosenrate :  5,7%
Import- und Exportstruktur
Exporte : 8,5 Mrd. USD (1999) 
Exportwaren nach Warengruppen:
Elektrogeräte und -teile 10,8%, Möbel und -teile 7,2 %, Bekleidung 5,4 %, industrielle Maschinen 4,4 %, gefertigte Metallteile 4,3 %, Pharmazeut. Produkte 4,4 %, Papierwaren 4,0 %, Nichteisenmetalle 3,5 %, Textilgarne 3,3 %, Verschiedene Fertigwaren 3,1 %, Eisen und Stahl 2, 9%, Holz und Kork-Artikel 2,6 %, nicht metallische Mineralstoffe 2,2 %, Gummiwaren 2,5 %
Exportpartner Deutschland 30,7 % (1999)
Importe 9,9 Mrd. USD (1999) 
Importwaren nach Warengruppen: 
Fahrzeuge 12,9 %, Elektrogeräte und -teile 5,9 %, industrielle Maschinen 4,4 %, Petroleum 4,5 %, Eisen und Stahl 4,2 %, Bekleidung 4,0 %, gefertigte Metallteile 3,9 %, Textilgarne3,5 %, Spezialmaschinen 3,5 %, Verschiedene Fertigwaren 3,0 %, Nichteisenmetalle 3,5 %, Energieerzeug. Maschinen u. Anlagen 2,8 %, Telekommunikation 2,6 %, Datenverarbeitungsanlagen 2,6 %, nicht metallische Mineralstoffe 2,2 %
Importpartner Deutschland 20,1 % (1999)
Handelsbilanz-Saldo : -1,4 Mrd. USD 
Geografie 
Das Land Slowenien bildet eine Landschaft mit großer Vielfalt, zwischen den Ostalpen (an der Grenze zu Österreich), dem Pannonischem Tiefland (an Ungarn grenzend) und den kroatischen Gebirgslandschaften.
Im Südwesten, in Istrien , ragt ein schmaler Küstenstreifen in die Adria hinein, am Golf von Triest. Dort liegen die Städte Piran, Izola und Koper. Istrien wird von dem Kras-Gebirge und dem 1796 m hohen Snežik begrenzt wird.
Zentralslowenien besteht aus zwei größeren Beckenlandschaften um Ljubljana (Leibach) und Celje. Der Nordwesten ist Teil der Julischen Alpen, wo sich auch der höchste Berg, der 2863 m hohe Triglav befindet.
Östlich der Sava (Save), an der Nordgrenze, reichen die Ausläufer der österreichischen Karawanken ins Land hinein. Die höchsten Gipfel sind hier der Grintavec (2558 m) und der Raduha (2062 m).
Weiter nach Osten schließt sich das Pohorje-Massiv (Bacher) an, begrenzt von der Drava (Drau) an deren Ufer die Stadt Maribor liegt. Von hier aus wird das Land flach und geht in die ungarischen Ebenen hinüber. 
Wichtige Städte 
Ljubljana (Laibach) 270.000 E. 
Kranj (Krainburg) 51.000 E., Koper 47.000 E., Maribor ( Marburg) 115.000 E., Celje (Cilli) 49.000 E., Novo Mesto 41.000 E., Nova Gorica 36.000 E.
Viele Städte haben eigene Websites. Gehen Sie dafür auf unsere Liste: Städte. 
Angrenzende Länder
Grenzlänge mit Österreich 330 km, Kroatien 670 km, Italien 232 km und Ungarn 102 km
Klima
Kontinentales im Inland: mäßig kalte Winter - heiße Sommer. Alpines Klima in den Hochlagen, die z. T. sehr regenreich sind. Mediterranes Klima an der Küste. 
Durchschnittstemperaturen: Dez. 1°C und Juli 23°C 
Natürliche Ressourcen 
Kohle, Erdöl, Blei, Zink, geringe Uranvorkommern, Waldbestände
 
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